Parteirat hat Kurt Becks Modell gebilligt – Trassen und Bahnhöfe weiter beim Staat

Entscheidung der Vernunft

Weigle_LPTMit der heutigen Zustimmung zur Zukunft der Bahn hat der Parteirat eine vernünftige Entscheidung getroffen.

Während vor einigen Jahren noch davon gesprochen wurde, die Bahn zu einhundert Prozent zu privatisieren, hat sich die Haltung der SPD hin zu einer zukunftsweisenden Perspektive entwickelt. Das nunmehr verabschiedete Modell, welches mit dem Namen von Kurt Beck verbunden ist, ist dabei noch besser als das auf dem Hamburger Bundesparteitag verabschiedete Modell der Volksaktie.

Denn das Recht der Vorzugsaktionäre hätte sich nur schwer über einen längeren Zeitraum über eine Garantieverzinsung sicherstelle lassen können und hätte später mit Sicherheit dazu geführt, dass die stimmrechtslosen Aktien Stimmrecht bekommen hätten.

Dagegen hat das Becksche Modell mehrere Vorzüge: Es sichert, dass das Netz und die Bahnhöfe zu 100 % in der Hand des Bundes bleiben und begrenzt die Beteiligung der Aktionäre bei der Betriebsgesellschaft auf 24,9%. damit ist deren Einfluss sehr begrenzt.

Eine Entscheidung also, die auf Dauer die Infrastruktur in der Hand des Staates hält und damit die Darseinsfürsorge sichert.


Glückwunsch Kurt!

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