Announcement: Herzlich Willkommen

Meine Homepage

Meine Seite „lebt“: Sie ist als Weblog angelegt und nicht als statische Seite. Meine Aktivitäten im Web 2.0, also bspw. twitter oder facebook  sind hier direkt zu erreichen. Unter dem Menüpunkt „Service“ finden Sie Informationen zu meinem Team und ein Pressebild (durch anklicken der Vorschau) und unter „Gläserner Stadtrat“ gebe ich Auskunft über meine Einkünfte als Gemeinderat. Gerade aber auch mein Handeln im Leben jenseits der Internets können Sie hier nachvollziehen. Ob Nachtschicht bei der Polizei, die Arbeit für meine Heimatstadt Reutlingen als Stadtrat oder inhaltliche Veranstaltungen – hier berichte ich darüber.

Nun wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Besuch meiner Homepage und freue mich über Anregungen, Kritik und Lob.

Ihr Sebastian Weigle

Einige Gedanken zum Charakter der AfD

Demokraten wählen (HAP Grieshaber) - Museum Folkwang

Demokraten wählen – ein Bild von HAP Grieshaber und heute aktueller denn je

„Oh nein“, wird jetzt mancher beim Lesen dieser Überschrift denken, „wieder macht sich mal ein Sozi einen Kopf zur AfD statt zur eigenen Partei“. Ehrlich gesagt: ist mir egal. Mir geht es darum, mich mit dem changierenden Bild, welches von dieser Partei in der Presse wird, für mich ein wenig zu klären: ist sie denn nun eine populistische Partei oder eine radikale? Ich denke, eine solche Klärung kann man immer nur anhand einiger wichtiger Beispiele vornehmen. Ich will mich deshalb anhand einiger dieser Beispiele vorarbeiten. Und dank des nun verabschiedeten Programms der AfD sind diese ja nun auch vorhanden.
Gaubensfreiheit
Wie hältst du’s mit dem Glauben ist eine der wichtigen Fragen, die schon im Grundgesetzt sehr klar beanwortet werden. Dort ist das Recht auf eine freie Ausübung der Religion garantiert. Und auch wenn es sicherlich eine Bevorzugung der beiden großen christlichen Kirchen immer noch gibt, kann man doch sagen, dass die Religionsfreiheit heutzutage in unserem Land gelebt wird.
Wie hält es nun die AfD damit? Auf den ersten Blick urteilt die Presse, dass die AfD sich zwar als Anti-Islam-Partei positioniert, jedoch die „radikalen“ Anträge keine Mehrheit gefunden hätten und damit die Partei zwar populistisch in der Frage sei, jedoch den Glauben respektiert. Wenn man jedoch genauer liest, wird klar, dass die Partei genau das nicht tut. Denn mit dem Verbot des Schächtens greift sie tief in die Ausübung des islamischen und jüdischen Glaubens ein. Und wer das in Deutschland stark regulierte Schächten ablehnt, hat sich damit noch nicht beschäftigt und ignoriert, wie das mit dem normalen Schlachten so ablehnt (und ich kann sagen, ich war schon als Kind bei Schlachtungen dabei). Dass sie dann noch Minarette verbieten will, zeigt, dass sie allenfalls einen Islam in den Wohnzimmern zulassen will. Wie damit gerade den radikalen Auswüchsen entgegengetreten werden soll, ist mir ein großes Rätsel.
Für mich damit ein klares Fazit: Mit ihrer Behinderung des jüdischen und islamischen Glaubens stellt sich die AfD in dieser Frage gegen das Grundgesetzt Hier ist sie also nicht populistisch, sondern radikal.
Die Europäische Union
Die AfD will die politische Union beenden. Sie will wieder eine reine Wirtschaftsgemeinschaft, eine mehr oder weniger Freihandelszone. Damit stellt sie sich gegen die schon mit der Gründung der Montanunion formulierte Zielsetzung, Europa Schritt für Schritt zu einigen, damit nie wieder ein Krieg innerhalb Europas entsteht. Sie will damit wieder zurück in die Ära der Nationalstaaten mit all ihren Egoismen und zusätzlichen Konfliktpotenzialen. Für die AfD ist Europa ein negativ belegter Begriff. Damit stellt sie sich nicht in eine konservativ-europäische Tradition, sondern in eine rechtspopulistische. Hier ist es für mich spannend zu sehen, ob sich dieser Kurs weg von Europa noch weiter verschärfen wird. Zu erwarten ist dies meiner Meinung nach.
Pressefreiheit
Deutschland hat aus seiner Geschichte gelernt und sichert heute die Pressefreiheit in ziemlic vorbildhafter Art und Weise. Wenn man die Beschlusslage – und die Äußerungen aus der AfD-Spitze – vernimmt, wird es damit bald vorbei sein.
Man kann über die öffentlich-rechtlichen viel streiten. Aber dass sie ein Garant für Meinungsvielfalt sind, ist ziemlich sicher. Vom bayerischen Rundfunk bis zum WDR ist hier ein breites Meinungsspektrum zu sehen und zu hören und herrscht eine hohe Vielfalt an Angeboten. Die AfD will letztlich die öffentlich-rechtlichen privatisieren. Auf nichts anderes läuft der Vorschlag hinaus, sie zu verschlüsseln und mit Nutzergebühren zu versehen und dafür die allgemeinen Gebühren abzuschaffen. Damit werden gerade kulturell hochrangige Angebot im Keim erstickt, da sie oft nur ein begrenztes Publikum erreichen. Die RTL-isierung würde gefördert, Quote statt Klasse das alleinige Ziel.
Noch deutlicher wird die Haltung der AfD zur Pressefreiheit, wenn man die Wortmeldungen der AfD-Spitze vernimmt, die davon sprechen, dass die sogenannte Pinnochio-Presse sie nur diffamiere und sie sich damit auseinandersetzen müsse, dass sich Mehrheiten auch ändern könne (und damit auch die Freiheit für die Presse). Kommt nur mir bei solchen Äußerungen die Pressepolitik der derzeitigen AKP-Regierung in der Türkei in den Sinn? Mit ihrem Druck auf die Presse, dem Schleifen der öffentlich-rechtlichen Sender ist die AfD damit in meinen Augen gegen die Pressefreiheit und radikal. Und es ist nicht abzusehen, dass das liberaler wird.
Bündnispartner
In der Wahl der Bündnispartner zeigt sich ebenfalls inzwischen immer deutlicher, was Geistes Kind die AfD ist. Nachdem die beiden Europa-Abgeordneten der Partei aus ihrer bisherigen klerikal-nationalistischen Fraktion ausgeschlossene wurden, hat Markus Pretzell sich der Fraktion angeschlossen, der sowohl der Front national als auch die FPÖ angehören. Und als Pretzell vom künftigen Bundespräsidenten Hofer sprach und ein Grußwort der FPÖ verlas, war der Jubel fast nicht mehr aufzuhalten. Damit ist klar: auf europäischer Ebene ist die AfD im Kreis der Radikalen und mit ihrer nicht vorgenommenen Abgrenzung zur Neuen Rechten sind auch die direkten Verbindungen zu radikalen Burschenschaften, der NPD und anderen nationalistischen Gruppen auf deutscher Ebene da.
Mein Fazit In meinen Augen ist nach dem Bundesparteitag der AfD eine Positionierung der Partei nur noch teilweise im populistischen Spektrum zu sehen. In weiten Teilen hat sich die Partei inhaltlich radikalisiert.

Zum Kanzlerkandidat

Jetzt ist es raus und hat nicht wirklich überrascht: Peer Steinbrück ist Kanzlerkandidat der SPD (und auch gleich auf twitter unter @peersteinbrueck). Mit einem Ergebnis von 93,4% hat er ein für die Sozialdemokratie sehr respektables Ergebnis erhalten.

Keine übertriebene Show

Was wohltuend war: Es war keine große amerikanische Show dieser Parteitag. Es gab kein Konfetti, keine jubelnde Arien der Ehefrau oder sonstiges.

Es war tatsächlich eine sozialdemokratische Zusammenkunft, ein Parteitag, bei dem Inhalte im Mittelpunkt aller Reden standen. Das macht deutlich: Die SPD setzt auf einen Wahlkampf, der die Unterschiede im inhaltlichen Angebot der Parteien in den Mittelpunkt stellt. Das ist auch gut so!

Inhaltspartei vs. Kanzlerwahlverein

Alle Umfragen zeigen sehr lange, dass es für SPD-Wähler entscheidend ist, welche Inhalte transportiert werden. Dagegen war dies für die CDU-Wählerschaft nie ausschlaggebend, welche inhaltlichen Positionen die Partei einnimmt. Derzeit ist dies so ausgeprägt, dass man bei der CDU nur noch von einem  Kanzlerwahlverein sprechen kann.

Gerade deshalb ist es richtig, dass die SPD einen Inhaltswahlkampf durchführt. Die Frage ist nun: Welche Rolle spielt nun dabei Peer Steinbrück?

Der Peer-Effekt

Um eine Chance auf Wahlerfolg zu haben, muss es der SPD gelingen, gelungene Inhalte und starke Personen zu verbinden. Der Parteitag war insofern ein wichtiger Schritt, das Profil von Kandidat und Partei zusammenzubringen. Und so wie es aussieht, ist dieser Schritt gelungen. Mit Peer Steinbrück hat die SPD einen Kandidaten, der weit über das klassische Klientel hinauswirken kann. Und mit der SPD hat Peer Steinbrück eine Partei, die mit Inhalten überzeugen kann.

Arbeiten wir gemeinsam dran!

Auf dem Weg ins Wahllokal

So, liebe Besucherin, lieber Besucher. Ich bin auf dem Weg ins Wahllokal. Ich hoffe, Sie waren es bereits. Es gilt: Bis 18 Uhr sind sie offen, die Wahllokale überall. Es gilt auch

Demokratie stärken – Wahlrecht nützen

Ihr Sebastian Weigle

Sonntag Wählen gehen – rot-grün stärken

Wer Schwarz-Gelb verhindern will, muss Rot-Grün stärken. Das ist die Kernbotschaft eines Wahlaufrufs von Beate Müller-Gemmeke und Sebastian Weigle, den Bundestagskandidaten von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und SPD in Reutlingen. „Als Direktkandidat der SPD werbe ich um die Erststimme“, so Sebastian Weigle. Beide Kandidaten stehen für Rot-Grün. Zusammen stehen sie dafür, Deutschland sozial und ökologisch zu erneuern und neue Arbeitsplatzperspektiven zu entwickeln. Beate Müller-Gemmeke beweise mit ihrer Arbeit, dass sie für die Verbindung von ökologischer Erneuerung und sozialem Fortschritt stehe. „Ich freue mich deshalb auch über ein gutes Zweitstimmenergebnis der GRÜNEN,“ so der SPD-Bundestagskandidat.

„Der Wahlausgang ist offen. Umso wichtiger ist für mich, dass am Wahlabend ein starkes grünes Zweitstimmenergebnis steht“, ergänzt Beate Müller-Gemmeke, die gute Chancen hat durch die Zweitstimme über die Landesliste in den Bundestag einzuziehen. Es bestehe die Gefahr, dass am Ende schwarz-gelb durch Überhangmandate eine zweifelhafte Mehrheit gewinne. „Auch deshalb würde ich mich über das Direktmandat von Sebastian Weigle freuen“, resümiert Beate Müller-Gemmeke.

Am Sonntag: Ihre Erststimme für Sebastian Weigle

Liebe Mitbürgerin,
lieber Mitbürger,

am kommenden Sonntag haben Sie das Wahlrecht. Machen Sie von ihm Gebrauch!

Ich werbe um Ihre Stimme: In den letzten Wochen und Monaten habe ich als Kandidat zur Bundestagswahl für meine Inhalte geworben, habe viele Gespräche geführt und zugehört. Viele haben mich bei meinen Diskussionen erlebt, kamen mit mir ins Gespräch und konnten auch Ihre Sorgen und Erwartungen deutlich machen. Jetzt können Sie entscheiden.

Der Werbespot

Werbespot - stark für die Region

Alternativen deutlich machen – Politik des Zuhörens

Ich habe in diesem Wahlkampf Politik auf Augenhöhe gemacht und den Menschen zugehört. Ich habe klare Inhalte vermittelt und auch Misstände benannt, die geändert werden muss: Die Änderungen im Bildungswesen, die unumgänglich sind, wenn wir die Potenziale nutzen wollen, die unser Land hat. Die Mittagessensversorgung an Schulen und Kindertagesstätten, die auch für Kinder aus armen Familien leistbar sein muss und deshalb Bundesmittel braucht. Die Breitbandversorgung, die wir im Landkreis flächendeckend brauchen und nicht durch Unterversorgung zu einem weiteren Auseinanderfallen zwischen Stadt und Land führen darf und vieles mehr. Ich habe für diese Positionen viel Zuspruch erhalten und freue mich, dass weit über 100 Menschen verschiedener Parteizugehörigkeit dazu aufrufen, mir die Erststimme zu geben. Vielen Dank dafür!

Sie haben deutlich gemacht: Die Erststimme ist die Weigle-Stimme!

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Nun haben Sie es am Sonntag in der Hand – gehen Sie wählen.Verhindern Sie Schwarz-Gelb. Mit der Erststimme entscheiden Sie, ob der Wahlkreis in Zukunft mit mir einen direkt gewählten Abgeordneten hat, der Politik auf Augenhöhe macht, der zuhört und nicht belehrt, der für soziales Engagement mit wirtschaftlicher Kompetenz steht.

Am wichtigsten ist mir jedoch: Gehen Sie zur Wahl, stärken Sie die Demokratie und zeigen Sie, dass es Ihnen nicht egal ist, wie die Zukunft unseres Landes aussieht!

Und für alle, die mit uns feiern wollen: 18 Uhr, Gaststätte „Jahnhaus (TSG Reutlingen)“ in der Ringelbachstraße

Ihr Sebastian Weigle